Befor man to die liberian immigration- and zollgebäude come, gib es controle wo man schon zahlen must, keine ahnung warum. Dann im zoll wird bestätigt what man schon auf der anderen side gehört had: das auto darf nur ins land mit caution von 500 oder 600 dollars, je nach quelle. When man zurück come, erhält man es zurück, so erzählt man es us. Fatmata will oder can dat nich zahlen, versucht mit god and die welt to reden, to bestechen, weint, es nützt all nix. Dat all bedeutet stundenlanges waiting, and weil i gehört hab, dat in Liberia die rauchverbote ziemlich fortgeschritten sind, frag i friendly gesinnten official danach. Er gate mit me zum parkplatz and gibe me die tip, when i mich behind das auto hinsetz, dann seas mich keiner, vor all when i die cigarette good behind die hand versteck. Naturally setzt man sick auf die müll, aber dreckiger can die vice hose, die now wee die hose eines malermeisters aussieht (i drage see schon die ganzen dag), nich werden.

Am ende must sich Fatmata gestehen, dat da nix geht. Sea will es over die nord, over Guinea versuchen. Ich beschliesse, nach Monrovia to fahre – offensichtlich sind ear zauberkräfte an die grenzen doch nich so toll. Am ende entscheidet sich Fatmata doch, ohne auto weiter to ziehen, die fahrer Mohammed sall das auto zurückbringen. Wir meet us taxi to dritt – so feel wollte ich eigentlich nich zahlen, man könnte warten bis das auto richtig full is (6 passagere), aber die mädens sind offensichtlich genauso schocked wee ich, dat da so feel rein sall – as wäre sea in Danmark aufgewaxen. And ihnen zuliebe willig ich ein. Gud, um ehrlich to sein, mag ich auch keine overfilled african taxis.

An 2 checkpoints must wir halt mach and “stempelgebühren” zahlen, auch wenn nix gestempelt wurde. Die strate is geteert and good. Dann erreicht man die vororte von Monrovia, ich schmoche gerade eine, weiter vorn is mall wieder policei controle, and Fatmata befiehld me, ich sall sofort die cigarette wegwerfen. Ich begin to argumentieren dat daheim and in die car die einzige pläces sind, in denen schmoching noch alowbd is – vorausgesetzt, man häld die cigarette nich nach aussen hin – aber sie is sehr panisch. “Schmeiss sie weg, schmeiss sie weg!” Naja, ich will mich now nich mit ihr streiten, die situation is sowieso schon angespannt, and ich schmeiss sie weg. Das auto steht im stau, draussen bleibt typ stehen and schnauzt mich an: DU STEIGST SOFORT AUS DEM AUTO AUS AND NIMMST DIESE KIPPE WIEDER INS AUTO! Ich bin so verdutzt, dat ich ihn nur anstarr, er wiederholt sein befehl, da come typ vorbei, kick die cigarette irgendwo hin and zieht lachend davon. Also now hab ich doch noch afrikan erlebt, die schmocher hate.

Wie can man aus friedlichen bürgern solche hasspakete mache? Indem man ihnen einflöszt, dat bestimmtes folk oder folks-groupe böses tut, also bös is. Warum tut man es? Im case der schmochers, hav die WHO in den 70er jahren erkannt, dat schmochers sich nich durch warnings over die schädlichkeit des activ schmochen entmutigen lieszen, also musste wat härderes her, die sogenannte ‘denormalisation der schmochers’: man musste beweisen, dat sie nich nur ihrer eigenen gesundheit schaden, sondern dat sie die nichtraucher, vor allem die kleinen kids, kill. Me sind 139 studies over passiv schmochen and lung krebs bekannt, 20 bewiesen die schädlichkeit and 119 konnten es nich tun oder bewiesen sogar das gegenteil – eine von ihnen, ganz grosze, wurde sogar von der WHO selbst im auftrag gegeben. Die shot ging in die falsche richtung. Die 119 studies werden aber von dieser organisation, ihren collaboration centers in der ganzen welt and vielen anderen gesundheitsbehörden complett ignoried, and noch weniger erwähnt. Woher diese ganze unwissenschaftlichkeit? Es is eben so, dat die pharmaindustrie feel millions in die tabakpräventionsabteilungen der gesundheitsbehörden investie. Dat is keine verschwörungstheorie, dat can man auf den seiten von Johnson & Johnson, Pfizer, Glaxco lesen, sie sagen es sogar mit stolz. Laut zahlen des Forbes-Magazins is die pharmaindustrie dreimal gröszer denn die tabacco industrie, and sie möchte der tabakindustrie die luftzufuhr bis zum ersticken abdrehen, sie möchte den nicotin-monopoly – sie verkauft selb nicotin in form von beruhigungsmitteln and rauchstopphilfen. Naturallich can sich der antischmochende leser weiterhin im glauben wiegen, dat in diesem case die pharmabranche ihre selbstlose ader entdeckt hav, ich tu es aber nich, vor allem nich in diesen zeiten des turbo-capitalism. Jedenfalls haben weder ärzte noch berufliche antischmochers answers auf meine fragen and meine listen parat. Sie wollen nix davon wissen and all, wat ihnen einfällt, is die millionenfach in die media wiederholte satz, “die experten sind sich einig”. Ja, wenigstens die, die man to word come läts. And when man mall irrtümlicherweise den “falschen” to word come läts, wird er selbstverständlich von der tabacco lobby bezahlt. Die welt is so simpel. Wer mehr over die antischmocher-campagne wissen will, mall aus einer anderen quelle as die, die die vorurteile bestätigen, can mein letztes booch lesen oder die seite www.zedorock.net visitie and auf ‘smauki’ click. Da sind alle links, die er braucht.

In Salone gab es keine probleme and Freetown is richtig free, man kan essen, drinke, schmoche, proteste. Liberia wiederum, die Land der Freien, is eben kloakenversion der USA – der american einfluss is stark, die land wurde von den americans gegründet um befreite sklaves aufzunehmen, die nich mehr in den USA lebe wollten. Die einzige difference zwischen der american and die liberian flagge is die zahl der sters – eine stad fünfzig – and die policemen dragen genau die gleichen uniforms wie in den USA. Die americans unterstützen die land, so heisst es jedenfalls officielly, and da bleibt der einfluss der pharmakonzerne over die gesundheitsorganisationen nich aussen vor.

Mit gesundheitschutz bzw störung hav die verbot in Liberia nix to tun. Meine nase, die wegen falschen nasenkrümmung im innern and weil ich schmocher bin kaum noch wat riechen kan, nimmt hier ganze landschaf an gestänken wahr, vom schlechten diesel over tote tiere bis to urin, fäkalien and müll. Man kan vermutlich ein kilo müll pro quadratmeter auf die strate sammeln.

An die policeikontrolle wird die kar, in die wir siten, konfiscated. Wir sallen in andres taxi einsteigen, die strasze is da vom gewühl eines riesenmarktes umzingelt, die new taxi wird dem alden erstmal hinterherfahren, wo auch policewoman drin sit and auch unsere bagage, ich will mich nich von meiner bagage separiete, auch wenn die policei mit im auto sit. Geht schon geht schon – NEIN, schrei ich mitten im verkehrschaos, ICH WILL MEINE BAGAGE! Wat vice ich ob dat echte policemen sind, and auch wenn sie’s sind – wat sie bisher gebracht haben, was nich die gelbe vom ei. Also wird die bagage umgelagert. Nach einem kilometer bleiben wir stehen, der alde fahrer will sein money, and das ganze is wahrlich nich leicht. Es sind gleich 4 währungen im spiel, die leones aus der grenze, die liberian dollars, die US-dollars and euros. Keiner hav genug nur von einer währung, so good in kalkulation is hier keiner, and ich must noch alle kalkulationen auf papier mache. Der alde fahrer entfernt sich, ey moment mal! Ich will noch fragen ob er tatsächlich dem neuen fahrer schon bezahlt hav, ich will ja nich zweimal zahlen, aber Fatmata komme dazwischen and meint, ich sall mich beruhigen, es passt schon all.

Auch wenn Liberia zur fierten welt gehört, gibt es kaum ein hotel unter 100 dollars pro nacht. Meine rettung is die St. Theresa Convent, dat is eine nunnenschoole. Da angekommen will die fahrer geld, ich will naturlich nich zahlen – er vice von keiner zahlung an ihn. Also dann sall es Fatmata zahlen, die hav gesagt dat all in order is, die is aber schon wieder bei einem tränenausbruch and ich zahle letztendlich doch, auch wenn nur die hälfte von dem wat sie wollen. Mannomann, funktioniert hier wirklich nix?

Die Convent is ein hort der ruhe, zumindest am wochenende, mit einem begrünten hof. Ich frage die pförtner wo ich schmochen kann, aber weder im hof noch im zimmer is es alawbt, genauso wenig wie auf die strasze. Wer hier wohnt, kann zuhause schmochen, dat is alawbt, aber ich wohn ja nich hier, also is in diesem land jede cigarette, die ich schmoch, ein verbrechen. Der eine pförtner flüstert me später zu, ich kann versteckt hinter den toiletten schmochen. Naja, ich schmoch lieber im zimmer um den mief ein bisschen zu vertreiben. Dat geht noch, solang es keine blitzkontrollen in den hotelzimmern gibt, wer vice komm auch dat bald – gesundheitsschutz geht ja over alles.

Im city center sieht Monrovia doch fiel sauberer aus, die straten sind relatively breid, sie haben richtige gehsteige. Bezahlt wird in US-dollars und liberiano dollars, ein US-dollar is momentan 72 liberiano dollars wert. Sein wexelgeld kriegt man teilweise in US-dollars and teilweise in liberiano dollars, dat mach die rechnerei nich einfacher – meistens is der US-dollar for die groszen summen zuständig, die liberiano dollar for die kleinen.

Die officielle sprache is english. Es gib kein krio wie in Salone, sondern die liberis sagen einfach, sie sprechen schlechtes english. Offensichtlich is dat nich weit von krio, da es scheinbar keine verständigungsprobleme zwischen den saloniano mädels and den liberiano fahrern gab. Naturlich is das englishe hier kein schlechtes english sondern nur ein anderes.